Marlene Odermatt

Kleine Taten, grosse Wirkung

Freitag, 31. Oktober 2025

«Ich habe die Hoffnung, dass ich ganz wenig dazu beitragen kann, dass es in der Gesellschaft besser geht», sagt Marlene Odermatt. (Bild Emanuel Ammon) «Ich habe die Hoffnung, dass ich ganz wenig dazu beitragen kann, dass es in der Gesellschaft besser geht», sagt Marlene Odermatt. (Bild Emanuel Ammon)

von Carole Bolliger

Marlene Odermatt packt an, wo andere nur zuschauen. Ob Kirche, Spitex oder soziale Projekte – sie gestaltet Strukturen, begleitet Menschen und beweist: Konsequent umgesetzte Taten können die Gesellschaft verändern.

«Wenn viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, kann dies das Gesicht der Welt verändern»: Dieser Satz begleitet Marlene Odermatt durchs Leben – man spürt sofort, dass sie ihn ernst nimmt. Nicht als leere Floskel, sondern als Leitmotiv, das ihr Handeln prägt, ihr Engagement in der Kirche, bei der Spitex und in zahlreichen sozialen Projekten. Marlene Odermatt ist eine Frau, die mit Herzblut dabei ist, die Menschen bewegt und Strukturen gestaltet, immer mit einem klaren Blick dafür, was möglich ist.

Wirkung ihrer Engagements

Geboren und aufgewachsen in Luzern, zog zog sie nach der Jugend zunächst in die Welt: Paris, New York, internationale Firmen. Doch die Heimat hat sie nie ganz losgelassen. Odermatt kehrte zurück in die vertraute Umgebung, wo sie heute lebt und wirkt. Früh schon spürte sie die Kraft der Institution Kirche, doch es war nicht ihr katholisches Elternhaus, das sie prägte, sondern ihr eigenes kritisches Denken. Die Frage nach der Rolle der Frau in der Kirche, nach Sinn und Werten, führte sie schliesslich in die reformierte Kirche. Dort engagierte sie sich freiwillig, zunächst in der Kirchenpflege, dann im Kirchenvorstand der Reformierten Kirchgemeinde Luzern, den sie zwischen 2013 und 2021 präsidierte. Sie entdeckte, wie sehr sie darin aufblüht, Strukturen zu gestalten und Menschen zu begleiten. Marlene Odermatt ist auch aktiv beim Forum Luzern 60+, leitet dort die Gruppe, die den Marktplatz 60plus und den Zwischenhalt organisiert, und unterstützt den Hilfs- und Solidaritätsfonds für Strafgefangene und Strafentlassene.

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